Geboren 1954 in München. Mit 5 Jahren erster Violinunterricht bei Eugen Forster, Gauting. Mit 11 Jahren, neben dem Gymnasium, Hospitant am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Ludwig Ackermann.


Nach Ackermanns Tod Unterricht bei Albert Guntner, parallel dazu von 1969-72 eigene Kompositionen, Arrangements und Improvisations-Sessions in einer Münchner Progressiv-Rock-Band mit elektrisch verstärkter Geige. Nach Abitur und verworfenem Plan, Kunsterzieher zu werden, begann ich 1977 mein Berufsstudium am vorgenannten Konservatorium. Außerdem erfolgte regelmäßiger Unterricht bei Konzertmeister Ulrich Blecher, Hannover.


Bekanntschaft mit der Viola erstmals 1982, endgültiger Wechsel erfolgte 1983. Unterricht bei Jorge Sutil, Augsburg. Einige Orchesterpraktika, z. B. im Unterhaltungsorchester des Bayerischen Rundfunks und im Ostschweizer Kammerorchester. 1984-85 Bratscher im Niedersächsischen Staatsorchester Hannover und Mitglied des Nobeta-Quartetts.


1985 Vertrag an den Vereinigten Städt. Bühnen Krefeld/Mönchengladbach. Bei Günter Ojstersek, Düsseldorf, studierte ich Sololiteratur. Seit 1986 bin ich Stellv. Solobratscher in Krefeld/Mönchengladbach.


Ab 1991 schrieb ich regelmäßig eigene Kompositionen. Vorrangig war zunächst der Wunsch, die Bratschenliteratur um lebhafte Etüden und kleinere Vortragsstücke zu erweitern. Dabei sollte neben dem lyrischen das dramatische Element nicht zu kurz kommen. Von 2005 an begann ich außerdem, Gedichte des 20. Jahrhunderts zu vertonen, unter anderem Lyrik meines Vaters, "Molar", Karl-Ernst Hockemeyer. Von den zahlreichen Einflüssen, die nicht zuletzt auch der Bildenden Kunst entspringen, hat mich z. B. die Tonsprache von W. A. Mozart, Antonin Dvorak, Bela Bartok, Dmitri Schostakowitsch und Eugene Ysaye geprägt.