Eigenes Trio vor Uraufführung

Der 54-jährige Holger Hockemeyer spielt nicht nur am ersten Viola-Pult der Niederrheinischen Sinfoniker. Er komponiert auch gern. Beim ersten Schlosskonzert der Saison wird ein Trio von Hockemeyer uraufgeführt.

Das dreisätzige Trio für Violine, Viola und Cello ist das Ergebnis eines langwierigen Kompositionsprozesses…

…17 Minuten Kammermusik, das ist dieses Trio, dessen Satztechnik eine gemäßigt moderne Tonalität spiegelt.


…Mit Spannung erwartet worden war die Uraufführung des "Duos für zwei Violen in «-Moll, op. 14" von "HolieFTfockemeyer, "einem der Ak¬teure des Abends…

…Dann war der Moment der Uraufführung gekommen. Vorgetragen vom Komponisten selbst gemeinsam mit Georg Haag baute sich dieses Werk langsam zu einem Gesamtwerk auf, Beginnend in dunklen Tönen machte das Andante misterio- so seinem Namen Ehre. Faszinierend der Elan der Spieler, zwischenzeitliches Aufstampfen schien zu erhöhtem Tempo aufrufen zu wollen. Die wachsende Ungeduld wirkte belebend auf die außergewöhnliche Komposition, welche durch extreme Tempiunterschiede und Dynamikvarianten beeindruckte.


RHEINISCHE POST 20.10.2007


Musik von heute - Moderne Tonkunst die der Regensburger "Kammermusik um sieben"

…Nach der Pause stand dann die Uraufführung von Holger Hockemeyer (geb. 1954) "Drei Gedichte von Christian Morgenstern sowie ein Gedicht von DietrichBonhoeffer" auf dem Programm. Zwar hätte den Vertonungen hier und da eine etwas verständlichere Textartikulation durch die Mezzosopranistin Andrea Mink nicht geschadet, aber im Großen und Ganzen überzeugte die Vorstellung des Werks durch Mink, die Violoncellistin Stella Hockemeyer und die Pianistin Elena Schuster. Sehr schön gelangen hier der Violoncellistin die Lyrischen Melodien im "Notturno in Weiß".


Donaupost 11.11.2009